Deutsche Tageszeitungen

Tageszeitungen, Presse & Journalismus


Willkommen auf unseren Tageszeitungen-Portal. Wir laden sie zum stöbern, durch verschiedenste Zeitungen aus Deutschland ein. Machen Sie sich ein umfassendes Bild der Ausgaben.

Internationale und deutscheTageszeitungen

Die Geschichte der Tageszeitungen geht in der Neuzeit bis ins 17.te Jahrhundert zurück. Die ‚Einkommende Zeitungen‘ des Leipziger Drucker und Buchhändler Timotheus Ritzsch erschien vierseitig ab dem 1.Juli 1650 täglich mit einer Auflage von 200 Stück. Unter einer Tageszeitung versteht man in Deutschland ein täglich erscheinendes Printmedium.

Die verschiedenen Tageszeitungen unterscheiden sich hierbei jedoch teilweise darin, dass viele lediglich von Montag bis Samstag erscheinen und andere wiederum durchaus eine Sonntagsausgabe aufweisen. Nach der allgemeingültigen Definition von Tageszeitungen würde es auch reichen, wenn eine Tageszeitung zweimal in der Woche erscheinen würde.

Presse und Journalismus

Regionalität der Tageszeitungen

Allerdings ist diese Bedingung doch eher theoretischer Natur. Außerdem werden die unterschiedlichen Tageszeitungen nach Überregionalität beziehungsweise Regionalität unterschieden. Eine bekannte überregionale Tageszeitung ist zum Beispiel die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die – auch wenn sie in Frankfurt erscheint – in ganz Deutschland ihre Leser hat.

Eine typische regionale Zeitung sind die städtischen Blätter, die zwar mittlerweile auch in den meisten Fällen einen überregionalen Bezug haben, allerdings doch auch regionale Berichterstattung liefern. Zum Beispiel die Presse in Frankfurt, oder die Zeitung aus Süddeutschland.

Presseberichte und Medienartikel:

Kapitel 2:

Kapitel 3:

Kapitel 4:

Tageszeitungen & Journalismus

Die Form der Tageszeitung

Eine neuere Form der Tageszeitung ist die sogenannte Boulevardzeitung, die sich sozusagen täglich mit überregionalem Klatsch beschäftigt. Die Zustellung am frühen Morgen haben die meisten Tageszeitungen gemeinsam. Im Jahr 2006 gab es in Deutschland 353 Tageszeitungen mit einer täglichen Gesamtauflage von 21,19 Millionen.

Wichtigster Faktor bei einer Tageszeitung ist die Aktualität der gebrachten Nachrichten. Der Leser soll hier zeitnah über das Geschehen informiert werden. Ein anderer entscheidender Faktor ist bei einer Tageszeitung die Universalität. Anders als bei einer Fachzeitschrift erwartet der Leser von einer guten Tageszeitung eine große inhaltliche Vielfalt.

Analyse einer Tageszeitung

Hier geht es nicht um Vertiefung eines Themas, sondern um einen grundlegenden und täglichen Informationsfluss. Durch ihre Kommentare und Analyse geht die Tageszeitung allerdings immer auch noch einen Schritt über die pure Informationsweitergabe hinaus und bildet auch Meinungen in der Bevölkerung.

Als klassische Ressorts einer Tageszeitung gelten: Kultur, Lokales, Politik, Sport und Wirtschaft. Heute werden diese weitestgehend noch ergänzt von einem Wissenschaftsressort und einem Unterhaltungsressort.

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Pressestimmen, Ratgeber, Anleitungen und Journalismus:

 

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Social-Media-Marketing als Zweitjob für Journalisten, 2. Teil

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Wie aktuell sind Nachrichten? 

Nachdem nicht nur Europa, sondern die ganze Welt immer weiter zusammenwächst, ist es sehr einfach geworden, sich über die aktuellen Geschehnisse weltweit zu informieren.

Der klassische Weg sind Tageszeitungen, aber auch die Radio- und Fernsehnachrichten, der Videotext und das Internet versorgen den interessierten Beobachter mit den neuesten und wichtigsten Meldungen.

Da stellt sich die Frage, wie aktuell diese neuesten Meldungen eigentlich sind. Grundsätzlich sind die Meldungen sehr aktuell, denn die Nachrichtenagenturen arbeiten rund um die Uhr, teilweise sind die Nachrichten sogar so frisch, dass sie als unbestätigte Eilmeldungen veröffentlich werden.

Zweifelsohne ist es sehr wichtig, sich über die aktuelle Situation zu informieren, zum einen, um zu wissen, was um einen herum geschieht, zum anderen aber auch, um mitreden zu können, wenn sich Kollegen, Nachbarn oder Bekannte über die neusten Entwicklungen unterhalten.

Skandale und Katastrophen

Dennoch bleibt bei genauer Betrachtung ein negativer Beigeschmack. Denn förderlich für die Auflage, die Einschaltquote und die Anzahl der Besucher sind in erster Linie Skandale, Katastrophen und andere negative Nachrichten.

Das Interesse an Steuererhöhungen, Morden, Unfällen oder Umweltkatastrophen scheint wesentlich ausgeprägter als das Interesse an Heldentaten oder anderen positiven Ereignissen. Oder wie wäre es zu erklären, dass die Berichterstattung nach einem Autorennen sämtliche Unfälle ausführlich behandelt, während die Siegerehrung nur am Rande gezeigt wird?

Oder dass es interessanter ist, über die Affären der Stars und Sternchen am Rande einer Benefizveranstaltung zu berichten als über die eigentliche Botschaft?

Natürlich sollen damit nicht alle Leser und alle Nachrichtenagenturen oder -verlage über einen Kamm geschert werden. Aber wichtiger sollte es doch sein, weshalb ein Krieg stattfindet, warum es zu Konflikten innerhalb einer Partei kam oder wie den Menschen nach einer Naturkatastrophe geholfen werden kann.

Wie sich das Horrorszenario bildlich darstellt oder welche Köpfe nach dem Partei- oder Unternehmenskonflikt rollen und welche Personen bloßgestellt werden, sollte, wenn überhaupt, dann nebensächlich sein.

Innovations Journalismus
Journalismus

Übersicht zu Zeitungsformaten 

Das Zeitungsformat besagt durch die Angabe von Breite und Höhe in Millimetern, wie groß eine Zeitung ist. Dabei beziehen sich die Angaben immer auf eine nicht aufgeschlagene Zeitung.

Die heute gängigen Formate sind durch die DIN 16604 definiert, die 1973 festegelegt wurde. Bis dahin gab es in den 1970er Jahren beispielsweise etwa 60 verschiedene Zeitungsformate.

Die Einführung gängiger Formate verfolgte die Absicht, zum einen einheitliche Bezeichnungen für die Abmessungen der Zeitungen zu definieren, zum anderen sollte die Zusammenarbeit zwischen Zeitungen, Verlagen und Werbetreibenden vereinfacht werden, insbesondere im Hinblick auf das Schalten von Anzeigen.

  • Das Nordische Format hat eine Größe von 570mm x 400mm. Bekannte Zeitungen, die in diesem Format erscheinen, sind die Bild, die FAZ, die Süddeutsche Zeitung, Die Welt oder die Berliner Morgenpost.

  • Zeitungen im Rheinischen Format sind 510mm x 350mm oder 530mm x 360mm groß. Beispiele für Zeitungen im Rheinischen Format sind die Berliner Zeitung, der Mannheimer Morgen, die Stuttgarter Zeitung oder die Rheinpfalz.

  • Das Schweizer Format, das in Deutschland auch als Format NZZ bezeichnet wird, ist 475mm x 320mm groß. Neben der Namensgeberin, der Neuen Züricher Zeitung, erscheinen nahezu alle Schweizer Tageszeitungen in diesem Format.

  • Im Berliner Format, das eine Größe von 470mm x 315mm hat, erscheinen beispielsweise die Badische Zeitung, die taz oder der Kölner Stadtanzeiger.

  • Das Halbnordische Format, das auch als Tabloid oder Half-Broadsheet bezeichnet wird, weist eine Größe von 315mm x 235mm oder 400mm x 285mm auf. Im Halbnordischen Format werden Zeitungen wie die Frankfurter Rundschau, die Hamburger Morgenpost oder die Bild am Sonntag publiziert.•        Zeitungen wie der Berliner Kurier oder das Westfalenblatt erscheinen im Halbrheinischen Format, das eine Größe von 350mm x 260mm hat.

  • Weitere gängige Zeitungsformate sind das Halbe Berliner Format mit einer Größe von 305mm x 225mm, das Broadsheet mit einer Größe von 533mm x 295mm, das Halbe Schweizer Format, das 330mm x 240mm groß ist, sowie das Format Talboid Extra mit einer Größe von 457mm x 305mm.

  • Darüber hinaus werden ausländische Zeitungen auch in Sonderformaten publiziert.

So hat die japanische Asahi Shimbum beispielsweise ein Format von 455mm x 405mm, der Figaro aus Frankreich ein Format von 600mm x 425mm, die New York Times ist 585mm x 390mm groß und die russische Prawda wird in einem Format von 594mm x 420mm gedruckt.

Zu beachten gilt, dass die aufgeführten Formate die Größe der Zeitung im geschlossenen Format, also meist im Verkaufsformat und somit zur Hälfte gefaltet, angeben. Das bedeutet, dass eine Zeitung, die beispielsweise im Nordischen Format erscheint, aufgeklappt 570mm x 800mm groß ist.

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Hier schreiben Wolfgang Stocker, Jahrgang 69, freier Journalist, Sabine Lankmann, 37 Jahre, Inhaberin Medienagentur, Heiko Rieder, 44 Jahre, Journalist und Christian Gülcan, 44 Jahre, Webseiten-Betreiber und Redakteur. Wir möchten Wissenswertes vermitteln über Pressearbeit und Journalismus, sowie einen Überblick über die Medienlandschaft in Deutschland.

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2 Gedanken zu „Deutsche Tageszeitungen“

  1. Warum Tageszeitungen Kaufen? Fragen Sie doch mal den Leser,Arbeiter,38 Jahre 1000Euro Einkommen.
    Das bin ich. Ich liebe es eigentlich in Ruhe meine Zeitung zu genießen. Aber wo ist den der Journalismus?

  2. Danke für die vielen nützlichen Informationen, befinde mich gerade im Journalismus Studium 3 Semester und ihre Seite liefert mir viel Input.

    Gruß Mark

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