Tipps für Pressefotos

Tipps für aussagekräftige Pressefotos 

Auch für Artikel in Zeitungen und Zeitschriften gilt das Sprichwort, dass Bilder vielfach mehr sagen als tausend Worte. Anstelle eines langen Textes oder einer ausführlichen Pressemitteilung ist es daher in vielen Fällen sinnvoller, ein interessantes Bild in den Beitrag zu integrieren.

Vor allem bei Artikeln und Berichten über Events wie Feste, Unternehmensgründungen oder Tage der offenen Tür, bei Informationen über Produkte oder auch bei Meldungen über Personen oder wichtige Ereignisse sind Pressefotos ein äußerst effektives Instrument. Allerdings gibt es einige Punkte zu beachten, damit das Foto auch tatsächlich die gewünschte Wirkung erzielt.

Hier daher die besten Tipps für gelungene Pressefotos:

        Kreativität ist gefragt.

Die Kunst eines gelungenen Pressefotos liegt darin, die Balance zwischen einer aussagekräftigen, aktuellen, anschaulichen und auf das Wesentliche reduzierten und nicht gestellt wirkenden Bildkomposition zu finden.

Das bedeutet, das Bild muss alles Wichtige zeigen, darf aber nicht zu viele kleine, teils unwichtige Details enthalten. Sinnvoll ist zudem, Aktivitäten zu zeigen, also beispielsweise Fotos auszuwählen, die wie zufällige Schnappschüsse auf einem Empfang wirken. Fotos, auf denen die Beteiligten in Reih und Glied stehend in die Kamera lächeln oder unendliche Landschaften ohne wirklichen Blickpunkt sind eher weniger aussagekräftig.

        Ergänzend beschreiben.

Natürlich gehört zu jedem Foto ein entsprechender Text. Dieser Text sollte jedoch nicht das Bild wiedergeben, sondern die Abbildung mit Informationen zum Bildmotiv ergänzen. Prinzipiell sollte der Text dabei wie ein journalistischer Artikel verfasst sein, also der Pyramidenregel folgen und die W-Fragen beantworten.

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Nutzungsrechte und Nachbearbeitung

       

Letztlich wird auch das beste Pressefoto nur dann abgedruckt, wenn der Druck ohne arbeits- und zeitintensive Nachbearbeitung möglich ist.

Daher muss das Foto in Farbe, glänzend und üblicherweise in einem Format von 18 mal 13 Zentimeter eingereicht werden. Hinzu kommt, dass das Foto gut ausgeleuchtet und kontrastreich sein sollte, dabei aber keine sehr starken Helligkeitsunterschiede enthalten darf. Wird das Foto in digitaler Form eingereicht, muss die Auflösung bei mindestens 300 dpi liegen.

       

Grundsätzlich müssen nicht nur der Autor des Textes, sondern auch der Autor des Bildes oder der Inhaber der Verwertungsrechte benannt werden.

Stammt das Foto nicht aus eigener Produktion, muss gewährleistet sein, dass die Nutzungsrechte für den geplanten Verwendungszweck vorhanden sind, beim Ablichten von Personen müssen zudem auch die Persönlichkeitsrechte berücksichtigt werden.

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