Die Bedeutung von Emotionen im Journalismus
Objektivität und Journalismus gehören unbedingt zusammen. Emotionale Ausreißer kann es eventuell noch im Boulevardjournalismus geben. Doch ansonsten muss Journalismus neutral, objektiv und distanziert sein, Emotionen haben darin nichts verloren. Lange Zeit war das nicht nur die klassische Haltung im seriösen Nachrichtenjournalismus, sondern letztlich die Norm in der Praxis und auch in der Forschung.

In den vergangenen Jahren hat sich dieser Blick aber deutlich verändert. Emotionen sind längst im Journalismus angekommen. Sie machen die Berichterstattung intensiver und schaffen eine stärkere Verbindung zu den Lesern.
Andererseits beeinflussen Emotionen unsere Wahrnehmung und wirken sich so auch auf gesellschaftliche Debatten aus.
Was heißt das für die Arbeit von Journalist:innen?

