Die wichtigsten Darstellungsformen in Zeitungen

Die wichtigsten Darstellungsformen in Zeitungen in der Übersicht 

Allgemein zusammengefasst enthält eine Zeitung unterschiedliche Artikel. Bei diesen Artikeln handelt es sich jedoch nicht einfach nur um willkürlich geschriebene Texte, die die Leser über die wichtigsten und aktuellsten Entwicklungen in der Welt und in der jeweiligen Region informieren sollen.

Der Journalismus kennt vielmehr unterschiedliche Darstellungsformen. Den größten Raum in Zeitungen nehmen die Meldung und der Bericht ein, daneben gibt es jedoch auch eine Reihe anderer Varianten.

Insgesamt sind die Grenzen dabei allerdings oft fließend und nicht selten vermischen sich die Formen unter- und miteinander.    

Hier nun eine Übersicht über die wichtigsten Darstellungsformen in Zeitungen:

        Die Meldung kennzeichnet sich durch ihre Kürze.

Klassischerweise werden im Rahmen einer Meldung die wichtigsten Fakten zuerst genannt, alle weiteren Informationen werden mit absteigender Wichtigkeit wiedergegeben. Insofern muss eine Meldung von hinten her gekürzt werden können, ohne dass die Hauptaussage davon beeinflusst wird.

 

        Der Bericht fasst die Informationen zu einem Thema zusammen.

Auch der Bericht beginnt mit den wichtigsten Fakten und gibt die Inhalte mit absteigender Wichtigkeit wieder. Zudem kennzeichnet sich der Bericht dadurch, dass der Verfasser nicht in Erscheinung tritt, seine eigene Meinung also nicht in seinen Text einfließen lässt.

        Das Interview gibt ein Gespräch zwischen zwei oder mehreren Personen wieder.

Dabei wird der Gesprächsverlauf jedoch meist nicht wortwörtlich wiedergegeben, sondern in einen entsprechenden Text eingebettet.

        Der Kommentar ermöglicht dem Autor, seine eigene Meinung wiederzugeben und diese mit einigen wenigen Argumenten zu begründen. Die Schwierigkeit beim Verfassen eines Kommentars liegt darin, sich auf eine Aussage und wenige gute, aber überzeugende Argumente zu beschränken.

        Die Glosse beschäftigt sich mit nur einem Thema, die Besonderheit liegt jedoch in der überspitzten, ironischen bis hin zur satirischen Darstellung. Die Kunst liegt dabei darin, das geeignete Maß zwischen Polemik und Übertreibung sowie Glaubwürdigkeit zu finden.

        Der Leitartikel gibt die Informationen zu einem Thema inklusive der Meinungen dazu in ausführlicher Form wieder. Neben dem Gesamtüberblick kann der Leitartikel auch die künftig erwarteten Entwicklungen beschreiben.

        Die Kolumne ist eigentlich keine echte journalistische Darstellungsform. In den meisten Zeitungen und Zeitschriften finden sich Kolumnen, die regelmäßig von einem bestimmten Autor als Kommentare oder Glossen geschrieben werden.

        Die Rezension beschreibt und bewertet einen bestimmten Gegenstand. Üblicherweise folgen Rezensionen einem bestimmten Muster, so dass die vorgestellten Gegenstände mit ähnlichen Gegenständen verglichen werden können.

        Die Reportage ist ein Bericht über die Ereignisse, die der Autor erlebt hat. Insofern schildert er nicht nur seine Eindrücke, sondern kann seine eigene Meinung ebenfalls zum Ausdruck bringen.

        Das Feature ist eng mit der Reportage verwandt. Während sich die Reportage jedoch mit einem bestimmten Ereignis oder einer Person beschäftigt, kümmert sich das Feature um weitläufigere Themen. Meist beginnt das Feature mit einem konkreten Beispiel und geht dann in eine allgemeine Betrachtung über.

        Das Essay ist eine Mischung aus Journalismus und Literatur. In einem Essay wird ein Thema ausführlich behandelt und dabei von verschiedenen Seiten betrachtet.

Weiterführende Pressethemen und Informationen für Redakteure:

 

 

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