4 Tipps, um Inhalte auf einer Seite aktuell zu halten

4 Tipps, um Inhalte auf einer Seite aktuell zu halten

Egal, ob Online-Auftritt einer Tageszeitung, Interseite einer Zeitschrift, Online-Magazin oder Blog: Mit der Zeit kommt eine ordentliche Menge an Beiträgen zusammen. Wichtig ist dann, den Lesern nicht nur regelmäßig neuen, interessanten Content zu bieten, sondern auch die bestehenden, alten Beiträge zu überprüfen.

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4 Tipps, um Inhalte auf einer Seite aktuell zu halten

Ähnlich wie die Wohnung in bestimmten Abständen aufgeräumt wird, sollte das Aufräumen auch bei einer Internetseite stattfinden. Denn alte Beiträge bergen gewisse Risiken.

So kann gut sein, dass die Informationen inzwischen veraltet sind oder eingebettete Links nicht mehr funktionieren. Möglicherweise passt die Aufmachung des alten Contents nicht mehr zu den jetzigen Themen oder dem Layout.

Vielleicht gibt es Beiträge, die so gut wie gar nicht besucht werden. Und nicht zuletzt können sich die SEO-Regeln zwischenzeitlich so sehr verändert haben, dass die alten Beiträge von den Suchmaschinen ignoriert werden.

All das kann sich sowohl an den Besucherzahlen und der Verweildauer als auch im Ranking bemerkbar machen. Doch für eine erfolgreiche Seite ist entscheidend, dass sie einerseits von den Lesern gefunden und gerne genutzt und andererseits von den Suchmaschinen gut bewertet wird.

Das große Problem an der Sache ist nur, dass die Menge an Inhalten auf einer Seite, die schon seit Jahren online ist, gewaltig sein kann. Jeden einzelnen Beitrag unter die Lupe zu nehmen, würde ewig dauern. Was also tun?

Hier sind vier Tipps, die dabei helfen, die Inhalte aktuell zu halten: 

Tipp Nr. 1: Die zehn erfolgreichsten Inhalte überprüfen.

Mit einer Analyse-Software lässt sich schnell und einfach herausfinden, welche zehn Beiträge die meisten Besucher verzeichnen. Da die Besucher über diese Unterseiten oft überhaupt auf die Webseite kommen, ist sehr wichtig, dass die Beiträge hier inhaltlich überzeugen.

Einmal im Monat sollten die Artikel deshalb genau unter die Lupe genommen werden. Sind die Infos auf dem neuesten Stand? Müssen einzelne Inhalte aktualisiert werden? Sind Ergänzungen notwendig? Gibt es inzwischen Beiträge mit weiterführenden Inhalten, auf die die Leser hingewiesen werden sollten?

Die zehn erfolgreichsten Beiträge sind so etwas wie die Aushängeschilder der Seite. Deshalb sollten sie besonders aufmerksam gepflegt werden.

Steht mehr Zeit zur Verfügung, können natürlich auch die 20 erfolgreichsten Beiträge kontrolliert werden. Einige andere Möglichkeit ist, sich im Folgemonat die nächsten zehn Plätze vorzunehmen. So kommt die Seite nach und nach auf Stand.

Der Nutzen dieser Maßnahme

Besucher, die auf die Seite kommen, sehen interessante, nützliche und vor allem aktuelle Inhalte. Das erhöht die Chance, dass die Besucher diese Inhalte lesen und sich weitere Beiträge anschauen. Auch die Suchmaschinen honorieren es, wenn die Inhalte regelmäßig aktualisiert und auf dem neuesten Stand gehalten werden.

Tipp Nr. 2: Die zehn größten Flops unter die Lupe nehmen.

Das Gegenstück zu den zehn erfolgreichsten Beiträgen sind die zehn Inhalte, die am schlechtesten laufen. Dabei kann es verschiedene Gründe geben, warum Beiträge kaum Besucher anlocken oder die Besucher sehr schnell wieder wegklicken.

Veraltete Inhalte, zu wenig Informationsgehalt oder Themen, die nicht (mehr) zum Hauptthema der Seite passen, sind ein paar Beispiele. Möglich ist aber auch, dass es einen anderen Beitrag mit fast dem gleichen Inhalt auf der Seite gibt.

Was aus den Flops wird, hängt von ihren Inhalten ab. Sind die Themen interessant und für die Seite wichtig oder nützlich, sollten die Beiträge überarbeitet werden. Dabei ist auch möglich, den alten Beitrag gegen einen komplett neuen Artikel austauschen und nur den Titel und die Adresse beizubehalten.

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So tauchen die überarbeiteten Inhalte dann bei der nächsten Prüfung bestenfalls nicht mehr in der Liste mit den Flops auf. Doppelte, sehr alte und inhaltlich unpassende Beiträge können durchaus gelöscht werden.

Auch die Kontrolle der zehn größten Flops sollte einmal pro Monat erfolgen. Hier können die Kriterien aber immer mal wieder verändert werden. So kann zum Beispiel mal die Besucherzahl, mal die Absprungsrate, beim nächsten Mal die Verweildauer und dann das Alter das entscheidende Kriterium sein.

Denn bloß weil ein Inhalte älter ist oder eine niedrige Verweildauer verzeichnet, muss er nicht automatisch schlecht sein. Entscheidend ist vielmehr, ob der Beitrag einen Nutzen für den Leser hat.

Der Nutzen dieser Maßnahme:

Es kommt ans Licht, welche Inhalte schlecht laufen. So können die Beiträge überarbeitet werden. Werden überflüssige Inhalte gelöscht, kann sich das positiv aufs Ranking auswirken.

Tipp Nr. 3: Die Links checken.

Auf Links zu verzichten, ist keine gute Idee. Denn für das Ranking ist wichtig, dass Beiträge sowohl innerhalb einer Webseite als auch extern verlinkt sind. Nun kann es aber passieren, dass Seiten verschoben oder Inhalte auf fremden Seiten entfernt werden.

Auch Tippfehler können natürlich vorkommen. Doch für den Leser ist es ziemlich ärgerlich, wenn er einen Link anklickt, der nicht funktioniert. Und auch die Suchmaschinen sehen kaputte Links nicht gerne.

Deshalb sollten die eingebetteten Links regelmäßig überprüft werden. Das muss aber nicht manuell erfolgen. Denn es gibt Plugins und auch Webdienste, die diese Arbeit erledigen.

Taucht ein kaputter oder kritischer Link auf, wird der Seitenbetreiber entweder direkt auf seiner Webseite oder per E-Mail benachrichtigt. Daraufhin kann er die defekten Links ersetzen oder entfernen.

Der Nutzen dieser Maßnahme:

In den Beiträgen gibt es keine kaputten Links. Das freut die Leser und wird auch von den Suchmaschinen belohnt.

Tipp Nr. 4: Die rechtlichen Standards im Blick haben.

Neben nützlichem und interessantem Content braucht eine professionelle Internetseite auch Inhalte wie das Impressum und die Datenschutzerklärung.

Gerade in diesem Bereich gibt es aber immer wieder neue Vorgaben, Gesetzesänderungen und frische Gerichtsurteile. Deshalb sollte sich der Seitenbetreiber regelmäßig, spätestens aber bei Änderungen auf den einschlägigen Rechtsseiten informieren und seine Inhalte an die neuen Rechtsstandards anpassen.

Auch bei technischen und inhaltlichen Änderungen sollte er prüfen, ob er die rechtlichen Hinweise auf seiner Seite anpassen muss.

Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn er Buttons zu sozialen Netzwerken einbettet oder Tools einbaut, die das Nutzerverhalten messen. Gleiches gilt, wenn er Bilder und andere Medien Dritter veröffentlicht oder über Inhalte mit werblichem Charakter berichtet.

Der Nutzen dieser Maßnahme:

Der Seitenbetreiber schützt sich vor ärgerlichen und teuren Abmahnungen.

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Hier schreiben Wolfgang Stocker, Jahrgang 69, freier Journalist, Sabine Lankmann, 37 Jahre, Inhaberin Medienagentur, Heiko Rieder, 44 Jahre, Journalist und Christian Gülcan, 44 Jahre, Webseiten-Betreiber und Redakteur. Wir möchten Wissenswertes vermitteln über die Pressearbeit und Journalismus, sowie einen Überblick über die Medienlandschaft in Deutschland geben.

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