Iranische Tageszeitungen

Iranische Tageszeitungen 

Im westlichen Asien, das auch Vorderasien genannt wird, liegt der Iran. Im Iran leben auf etwa 1,6 Millionen Quadratkilometern ungefähr 70 Millionen Menschen. Aus iranischen Tageszeitungen kann man entnehmen, dass der Landesname ‚Iran‘ schon lange ein gebräuchlicher Name ist.

Der mittlerweile offizielle Name geht ursprünglich auf eine Abkürzung des mittelpersischen ‚Eran Schahr‘ zurück. Lange wurde das Land auch als Persien bezeichnet. In der Geographie wird der Begriff Iran für eine ganze Region und nicht nur für den Staat ‚Iran‘ verwendet. Zur wirtschaftlichen Situation im Iran muss man wissen, dass diese in großen Teilen noch immer der staatlichen Kontrolle unterliegt.

Die Güter im Iran

Nur die kleineren Betriebe sind alleine privat verwaltet. Als wichtigste Güter gelten im Iran die Erdöl- und Erdgasvorkommen. Aus westlicher Sicht sind im Iran noch immer die Bildungsmöglichkeiten für die Menschen problematisch genauso wie auch die Menschenrechtssituation.

Auch wenn man seit 1997 mit der Wahl des Präsidenten Mohammed Chatami von Verbesserungen sprechen kann. Verbesserungen in dem Sinne, dass sich im Iran auch Nichtregierungsorganisationen gründen durften. Die Organisation Amnesty International macht allerdings immer wieder auf Menschenrechtsverletzungen im Iran aufmerksam. In den Berichten geht es immer wieder um Verletzte und Tote durch Übergriffe von Polizei- und auch anderen Sicherheitskräften.

Die Tageszeitung mit kritischen Journalismus

Auch auf die deutliche Benachteiligung von den nicht-muslimischen, religiösen Minderheiten weist Amnesty International immer wieder hin. Für die Medien im Iran ist es nach wie vor schwer, die Bevölkerung eingehend zu informieren, da von Rede- und Pressefreiheit keine Rede sein kann.

Iranische Tageszeitungen können so nur der Regierung folgende Berichterstattung leisten. Halten sie sich nicht an dieses ungeschriebene Gesetz können dem Journalisten Repressalien, wie zum Bespiel Veröffentlichungsverbot, Verhaftung und auch Folter drohen. Dies gilt allerdings nicht nur für Journalisten, sondern auch für andere Menschen, die öffentlich ihre Meinung als oppositionell zur Regierung darstellen. Dementsprechend wenig informativ ist die Lektüre einer iranischen Tageszeitung für das Geschehen im Inland, da sie von jeglichem kritischen Journalismus ablassen muss. Aktuelle Meldungen und Hinweise, sowie iranische News. 

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