PR-Wert-Rechner: Medienresonanz & Anzeigenäquivalenzwert berechnen

PR-Wert-Rechner: Anzeigenäquivalenzwert & Medienresonanz

PR-Arbeit wird dann besonders spannend, wenn aus einzelnen Veröffentlichungen ein messbares Gesamtbild entsteht. Doch Reichweite, Medienwert und Kampagnenkosten stehen oft unverbunden nebeneinander und lassen sich nur schwer einordnen.

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Der PR-Wert-Rechner bringt diese Kennzahlen zusammen und macht Medienresonanz über Print, Online, Social Media, Radio und TV vergleichbar. So sehen Sie auf einen Blick, welche Reichweite Ihre Kampagne erzielt hat, wie hoch der rechnerische Anzeigenäquivalenzwert ausfällt und wie effizient der Mitteleinsatz war, auf Wunsch sogar im direkten Vergleich zweier Kampagnen:

PR-Wert-Rechner & Medienresonanz-Vergleich

PR-Kennzahlen transparent berechnen und Kampagnen vergleichen

Dieser Rechner bündelt wichtige quantitative Kennzahlen der Medienresonanz. Erfassen Sie Veröffentlichungen aus Print, Online-Medien, Social Media, Radio und TV und berechnen Sie daraus Reichweite, Anzeigenäquivalenzwert, TKP, Kosten pro Kontakt und weitere Vergleichswerte.

Sie können eine einzelne PR-Kampagne auswerten oder zusätzlich Kampagne B erfassen und beide Maßnahmen direkt miteinander vergleichen.

Was der PR-Wert-Rechner auswertet

Medienresonanz über fünf Kanäle Print, Online, Social Media, Radio und TV können gemeinsam ausgewertet werden.
Anzeigenäquivalenzwert berechnen Ermitteln Sie den rechnerischen Gegenwert der erfassten Berichterstattung anhand selbst gewählter, vergleichbarer Werbepreise.
Reichweite und Kostenkennzahlen Berechnen Sie Bruttokontakte, Kosten pro Kontakt, Tausenderkontaktpreis und durchschnittlichen Medienäquivalenzwert.
Kampagne A mit Kampagne B vergleichen Vergleichen Sie Medienresonanz, Reichweite, Werbeäquivalent und Kosteneffizienz zweier Kampagnen.
Nachvollziehbare Berechnung Der Rechner verwendet transparente Rechenwege und verzichtet auf pauschale oder willkürliche PR-Wert-Multiplikatoren.

So funktioniert die Berechnung

  1. Kampagnenkosten eintragen Tragen Sie die Kosten der PR- oder Kommunikationsmaßnahme ein. Damit können TKP und Kosten pro Kontakt berechnet werden.
  2. Medienresonanz nach Kanal erfassen Geben Sie je Kanal die Anzahl der Beiträge, die durchschnittlichen Kontakte und einen vergleichbaren Werbewert pro Platzierung an.
  3. Kennzahlen berechnen Der Rechner ermittelt Veröffentlichungen, Bruttoreichweite, AÄW, TKP, Kosten pro Kontakt und weitere Vergleichswerte.
  4. Optional zwei Kampagnen vergleichen Kampagne B ist freiwillig. Wenn Sie dort Werte eintragen, erhalten Sie zusätzlich einen direkten Vergleich der wichtigsten Kennzahlen.

PR-Kampagne auswerten

Verwenden Sie möglichst vergleichbare Datenquellen. Bei der Reichweite sollte über alle Kanäle möglichst nach demselben Prinzip gearbeitet werden. Unbekannte Werte können mit 0 eingetragen oder auf 0 belassen werden.

Was bedeutet „vergleichbarer Werbewert“?

Tragen Sie ein, was eine hinsichtlich Medium, Format, Umfang oder Sendezeit möglichst vergleichbare bezahlte Werbeplatzierung durchschnittlich gekostet hätte. Der Rechner multipliziert diesen Wert mit der Anzahl der erfassten Beiträge beziehungsweise Platzierungen.

Kampagne A

Zum Beispiel Agenturhonorar, interne Projektkosten, Produktion, Monitoring oder weitere direkt zuordenbare Kampagnenkosten.

Ermöglicht zusätzlich Kennzahlen pro Kampagnentag. Bei unbekannter Laufzeit kann der Wert 0 bleiben.

Medienresonanz von Kampagne A

Print

Zeitungen, Zeitschriften, Magazine und andere gedruckte Publikationen.

Online-Medien

Redaktionelle Online-Beiträge, Nachrichtenportale, Fachmedien und andere digitale Publikationen.

Social Media

Relevante Posts, Erwähnungen oder redaktionell ausgelöste Social-Media-Veröffentlichungen.

Radio

Radiobeiträge, Interviews, Nachrichtenbeiträge und andere journalistische Audio-Berichterstattung.

TV

Fernsehbeiträge, Interviews, Nachrichtenstücke und andere audiovisuelle Berichterstattung.

Kampagne B – optionaler Vergleich

Möchten Sie zwei Kampagnen vergleichen, tragen Sie hier die Werte der zweiten Kampagne ein. Wenn Sie nur Kampagne A auswerten möchten, lassen Sie diese Felder auf 0.

Medienresonanz von Kampagne B

Print

Zeitungen, Zeitschriften und gedruckte Publikationen.

Online-Medien

Nachrichtenportale, Fachmedien und digitale Publikationen.

Social Media

Relevante Posts, Erwähnungen und Social-Media-Veröffentlichungen.

Radio

Radiobeiträge, Interviews und journalistische Audio-Berichterstattung.

TV

Fernsehbeiträge, Interviews und audiovisuelle Berichterstattung.

Tragen Sie Ihre Kampagnendaten ein und starten Sie anschließend die Berechnung.

Ergebnis der PR-Auswertung

Die Ergebniswerte kombinieren die Angaben aller erfassten Medienkanäle. Reichweiten werden als Bruttokontakte addiert. Mehrfachkontakte derselben Person können deshalb enthalten sein.

Kampagne A

Veröffentlichungen gesamt Anzahl der erfassten Beiträge über alle Medienkanäle.
0
Bruttoreichweite Rechnerische Summe aller eingegebenen Kontakte.
0 Kontakte
Anzeigenäquivalenzwert gesamt Rechnerischer Werbegegenwert der erfassten Medienresonanz.
0,00 €
TKP der Kampagne Kampagnenkosten je 1.000 rechnerisch erzielte Kontakte.
0,00 €
Kosten pro Kontakt Kampagnenkosten geteilt durch die Bruttoreichweite.
0,0000 €
Durchschnittlicher Medienäquivalenzwert AÄW pro erfasster Veröffentlichung.
0,00 €
Medienäquivalenz-Kosten-Verhältnis Rechnerischer AÄW geteilt durch Kampagnenkosten. Diese Kennzahl ist kein ROI.
0,00 : 1
Veröffentlichungen pro Tag Nur verfügbar, wenn eine Kampagnenlaufzeit angegeben wurde.
Nicht berechnet
Medienäquivalenzwert pro Tag Gesamt-AÄW geteilt durch die Kampagnenlaufzeit.
Nicht berechnet

Medienkanäle von Kampagne A

Print Bruttoreichweite und Medienäquivalenzwert
0 Kontakte 0,00 €
Online Bruttoreichweite und Medienäquivalenzwert
0 Kontakte 0,00 €
Social Media Bruttoreichweite und Medienäquivalenzwert
0 Kontakte 0,00 €
Radio Bruttoreichweite und Medienäquivalenzwert
0 Kontakte 0,00 €
TV Bruttoreichweite und Medienäquivalenzwert
0 Kontakte 0,00 €

Kampagne B

Kampagne B ist optional. Sobald dort Kampagnendaten eingetragen werden, können die Kennzahlen zusätzlich berechnet und mit Kampagne A verglichen werden.

Veröffentlichungen gesamt Anzahl der Beiträge über alle erfassten Medienkanäle.
0
Bruttoreichweite Rechnerische Summe aller Kontakte.
0 Kontakte
Anzeigenäquivalenzwert gesamt Rechnerischer Werbegegenwert der Medienresonanz.
0,00 €
TKP der Kampagne Kampagnenkosten je 1.000 rechnerisch erzielte Kontakte.
0,00 €
Kosten pro Kontakt Kampagnenkosten geteilt durch die Bruttoreichweite.
0,0000 €
Durchschnittlicher Medienäquivalenzwert AÄW pro erfasster Veröffentlichung.
0,00 €
Medienäquivalenz-Kosten-Verhältnis Vergleichswert aus AÄW und Kampagnenkosten, kein ROI.
0,00 : 1
Veröffentlichungen pro Tag Nur bei angegebener Kampagnenlaufzeit.
Nicht berechnet
Medienäquivalenzwert pro Tag Gesamt-AÄW geteilt durch die Kampagnenlaufzeit.
Nicht berechnet

Medienkanäle von Kampagne B

Print Bruttoreichweite und Medienäquivalenzwert
0 Kontakte 0,00 €
Online Bruttoreichweite und Medienäquivalenzwert
0 Kontakte 0,00 €
Social Media Bruttoreichweite und Medienäquivalenzwert
0 Kontakte 0,00 €
Radio Bruttoreichweite und Medienäquivalenzwert
0 Kontakte 0,00 €
TV Bruttoreichweite und Medienäquivalenzwert
0 Kontakte 0,00 €

Kampagne A und B vergleichen

Noch kein Kampagnenvergleich durchgeführt

Erfassen Sie zusätzlich Werte für Kampagne B. Der Rechner vergleicht anschließend Reichweite, Anzahl der Veröffentlichungen, Anzeigenäquivalenzwert und Kosteneffizienz.

Unterschied Veröffentlichungen Absolute und prozentuale Differenz zwischen beiden Kampagnen.
Noch nicht berechnet
Unterschied Bruttoreichweite Vergleich der rechnerisch erzielten Kontakte.
Noch nicht berechnet
Unterschied Anzeigenäquivalenzwert Vergleich des monetären Werbeäquivalents.
Noch nicht berechnet
Unterschied TKP Ein niedrigerer TKP bedeutet geringere Kampagnenkosten pro 1.000 rechnerische Kontakte.
Noch nicht berechnet
Unterschied Kosten pro Kontakt Vergleich der rechnerischen Kontakteffizienz.
Noch nicht berechnet
Unterschied Medienäquivalenz-Kosten-Verhältnis Verhältnis des Werbeäquivalents zu den eingesetzten Kampagnenkosten. Nicht mit ROI gleichzusetzen.
Noch nicht berechnet

Welche Formeln verwendet der Rechner?

Bruttoreichweite eines Medienkanals Anzahl der Veröffentlichungen × durchschnittliche Reichweite beziehungsweise Kontakte je Veröffentlichung.
Anzeigenäquivalenzwert eines Medienkanals Anzahl der Veröffentlichungen × durchschnittlicher vergleichbarer Werbewert je Veröffentlichung.
Gesamter Anzeigenäquivalenzwert Summe der berechneten Werbeäquivalente aus Print, Online, Social Media, Radio und TV.
TKP Kampagnenkosten ÷ Bruttoreichweite × 1.000.
Kosten pro Kontakt Kampagnenkosten ÷ Bruttoreichweite.
Durchschnittlicher Medienäquivalenzwert Gesamter Anzeigenäquivalenzwert ÷ Anzahl der Veröffentlichungen.
Medienäquivalenz-Kosten-Verhältnis Anzeigenäquivalenzwert ÷ Kampagnenkosten. Das Ergebnis ist ein Vergleichsverhältnis und keine Renditeberechnung.

Beispiel einer PR-Auswertung

Eine Kampagne verursacht 5.000 Euro Kosten, erzielt insgesamt 12 Medienveröffentlichungen und erreicht rechnerisch 350.000 Bruttokontakte. Der ermittelte Anzeigenäquivalenzwert beträgt 18.000 Euro.

TKP 14,29 Euro pro 1.000 Bruttokontakte
Kosten pro Kontakt rund 0,0143 Euro
Durchschnittlicher Medienäquivalenzwert 1.500 Euro je Veröffentlichung
Medienäquivalenz-Kosten-Verhältnis 3,60 : 1

Die Angabe 3,60 : 1 bedeutet ausschließlich, dass der rechnerische Werbegegenwert 3,6-mal so hoch wie die angegebenen Kampagnenkosten ist. Daraus lässt sich nicht ableiten, dass die Kampagne einen tatsächlichen wirtschaftlichen ROI von 3,6 erzielt hat.

Wie PR-Kennzahlen richtig eingeordnet werden

Viele Veröffentlichungen bedeuten nicht automatisch hohe Wirkung Die Beitragszahl zeigt Medienresonanz auf Output-Ebene. Sie sagt allein nichts darüber aus, ob Zielgruppen ihre Meinung oder ihr Verhalten verändert haben.
Bruttoreichweite ist keine eindeutige Personenzahl Eine Person kann mehrere Beiträge sehen, hören oder lesen. Addierte Reichweiten verschiedener Medien dürfen deshalb nicht automatisch als einzigartige erreichte Personen interpretiert werden.
Der AÄW ist ein Kostenvergleich Er kann für interne Vergleiche und Medienanalysen genutzt werden, bildet aber keine tatsächliche Kommunikationswirkung ab.
Kampagnen sollten mit weiteren KPIs bewertet werden Je nach Ziel können beispielsweise Botschaftsdurchdringung, Tonalität, qualifizierter Traffic, Leads, Reputation, Verhalten oder andere Outcomes relevanter sein.

Häufige Fragen zum PR-Wert und Anzeigenäquivalenzwert

Was ist der Anzeigenäquivalenzwert?

Der Anzeigenäquivalenzwert, kurz AÄW oder AVE, beziffert den rechnerischen Preis, den eine vergleichbare bezahlte Werbeplatzierung gekostet hätte. Er ist damit ein monetärer Vergleichswert.

Ist der Anzeigenäquivalenzwert der tatsächliche PR-Wert?

Nein. Der AÄW berücksichtigt beispielsweise nicht automatisch Glaubwürdigkeit, Tonalität, Botschaftsvermittlung, Einstellungsänderungen, Reputation oder wirtschaftliche Auswirkungen. Deshalb sollte er nicht mit dem tatsächlichen Wert oder Erfolg einer PR-Kampagne gleichgesetzt werden.

Was bedeutet Medienresonanz?

Medienresonanz beschreibt hier die messbaren Veröffentlichungen und deren rechnerische Reichweite über die erfassten Medienkanäle. Eine vollständige Medienresonanzanalyse kann zusätzlich qualitative Kriterien wie Tonalität, Themen, Botschaften oder Medienrelevanz berücksichtigen.

Was bedeutet TKP bei einer PR-Kampagne?

Der Tausenderkontaktpreis zeigt in diesem Rechner, wie hoch die angegebenen Kampagnenkosten je 1.000 rechnerisch erzielte Bruttokontakte sind. Ein niedrigerer TKP kann auf eine höhere rechnerische Kontakteffizienz hindeuten, sagt aber nichts über die Qualität der Kontakte aus.

Welche Reichweite soll ich eintragen?

Verwenden Sie je Medienkanal möglichst vergleichbare Reichweiten- oder Kontaktdaten. Das können beispielsweise Auflage beziehungsweise Leserkontakte, Visits, Impressions, Hörer- oder Zuschauerzahlen sein. Wichtig ist eine konsistente Dokumentation der verwendeten Datenbasis.

Warum werden die Reichweiten nur als Bruttokontakte bezeichnet?

Werden Reichweiten verschiedener Beiträge und Kanäle addiert, können dieselben Personen mehrfach enthalten sein. Ohne zusätzliche Daten kann der Rechner diese Überschneidungen nicht deduplizieren. Deshalb wird bewusst von Bruttokontakten gesprochen.

Warum gibt es keinen Faktor 2 oder Faktor 3 auf den Anzeigenwert?

Ein pauschaler Multiplikator würde unterstellen, dass redaktionelle Berichterstattung generell einen festen Mehrwert gegenüber Werbung besitzt. Dieser Wert lässt sich nicht für jede Veröffentlichung und Zielgruppe gleichermaßen belegen. Der Rechner verzichtet daher bewusst auf solche Faktoren.

Ist das Medienäquivalenz-Kosten-Verhältnis ein ROI?

Nein. Der Quotient aus Anzeigenäquivalenzwert und Kampagnenkosten stellt lediglich zwei monetäre Vergleichsgrößen gegenüber. Ein wirtschaftlicher ROI müsste den tatsächlich erzielten finanziellen Nutzen beziehungsweise Ertrag berücksichtigen.

Kann ich zwei unterschiedlich lange Kampagnen vergleichen?

Ja. Absolute Kennzahlen sollten dann jedoch vorsichtig interpretiert werden. Deshalb kann zusätzlich die Laufzeit in Tagen angegeben werden. So lassen sich Veröffentlichungen und Medienäquivalenzwert auch auf einen Kampagnentag beziehen.

Methodischer Hintergrund zur PR-Erfolgsmessung

Moderne Kommunikationsmessung sollte quantitative und qualitative Daten berücksichtigen und nicht allein auf Anzeigenäquivalenzwerte gestützt werden. Für eine umfassende Erfolgsmessung sind neben Outputs auch Reaktionen, Outcomes und tatsächliche Wirkungen relevant.

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