| Tageszeitungen Bielefeld |
Ausbau von BielefeldBielefeld wird als Stadt zu erst im Jahre 1214 in einer Vertragsurkunde erwähnt. Zuvor befand sich an Ort und Stelle seit 1015 eine Bauernsiedlung ohne eine große Bedeutung. Bielefeld wurde schließlich ins Leben gerufen, um die Südgrenze der Grafschaft Ravensberg zu schützen. Der Ausbau von Bielefeld zu einer aktiven Kaufmannsstadt und sogar zur Hauptstadt der Grafschaft war ebenfalls geplant. Dieses kam durch die zentrale Lage von Bielefeld an vielen verschiedenen wichtigen Straßen. Die prägenden Stadtelemente aus der Zeit, der ‚Alte Markt‘, das Rathaus und die ‚Altstädter Nicolaikirche‘, können noch heute bewundert werden. Den entscheidenden Schritt zur Großstadt konnte die florierende Stadt allerdings erst 1930 durch Eingemeindungen vollziehen. Die Altstadt von BielefeldMit ihnen stieg die Einwohnerzahl von etwa 90.000 auf knapp 130.000 Einwohner an und der Titel der Großstadt war verdient. Durch die Nazis wurde in der Reichsprogromnacht die weithin sichtbare und Stadtbildprägende Synagoge zerstört. Bielefeld wurde im Krieg ab 1940 bombardiert. Den größten Bombenangriff musste Bielefeld im Jahr 1944 ertragen. Neben 649 Menschenleben büßte die Stadt bei diesem Angriff auch den Großteil der Altstadt ein. 1945 wurde die Stadt relativ kampflos den Amerikanern übergeben.
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