Deutsche Tageszeitungen erscheinen in der Regel von Montag bis Samstag und informieren den Leser über die aktuellen regionalen und überregionalen Geschehnisse aus der Politik, der Wirtschaft, der Kultur und des Sportes. Deutsche Tageszeitungen unterscheiden sich durch ihre Überregionalität beziehungsweise ihre Regionalität. Sie sprechen hierbei unterschiedliche Leserschaften an. Eine überregionale Zeitung wird in den meisten Fällen von einer gehobeneren Leserschaft gelesen und ist aus dem Grund auch in der Art ihrer Berichterstattung deutlich anspruchsvoller als eine typische Regionalzeitung.
Gesamtauflage der Tageszeitungen
Insgesamt hat es in Deutschland im Jahr 2006 353 Tageszeitungen gegeben. Die Gesamtauflage belief sich auf 21,19 Millionen. Allerdings muss man sagen, dass sich die Tageszeitungen als Printmedium auf dem Rückzug befinden und die Anzahl der vertriebenen Exemplare immer weiter sinkt.
Trotzdessen darf man die Rolle der Tageszeitungen in der Meinungsbildung der Öffentlichkeit in keiner Weise unterschätzen.
Zumindest den überregionalen Teil der Tageszeitungen kann man hier ganz klar neben Spiegel, Focus und der Zeit als wichtige Presseorgane sehen.
Die fachspezifische Tageszeitung
Die überregionalen Zeitungen werden von der Leserschaft noch einmal in das politische Spektrum in der Bundesrepublik Deutschland einsortiert. So gilt die Tageszeitung ‚Die Welt‘ als konservativ, die Süddeutsche Zeitung als linksliberal und die Frankfurter Allgemeine Zeitung als konservativ im Politikteil, liberal im Wirtschaftsteil und im Feuilleton sogar als linksliberal.Eine Sonderform der deutschen Tageszeitung, ist die noch fachspezifische Tageszeitung wie zum Beispiel die Börsen-Zeitung oder auch das Handelsblatt. Politik, Wirtschaft und Tourismus: deutsche Fakten.
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